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Letzten Donnerstag fuhren wir mal wieder zum Mittagessen an den Kaiserstuhl zu meiner Mutter (Maya, Mattis und ich). Wir waren den ganzen Nachmittag dort und gegen 18 Uhr machte ich mich wieder auf den Heimweg. Beide Kinder schliefen nach wenigen Minuten im Auto ein. In Freiburg stand ich an einer großen Kreuzung an der roten Ampel, der Autofahrer hinter mir war eher mit seinem Handy beschäftigt und achtete nicht auf den Verkehr und fuhr fast ungebremst in mein Auto. Mein Auto wurde dann widerum weiter an das vor mir stehende Auto geschoben. Knall hinten, Knall vorne. Mattis fängt sofort an lauthals zu schreien, hat sich sehr erschreckt und wurde jäh aus den Träumen gerissen. Ich weiß nicht mehr ob ich mit dem dem Kopf aufs Lenkrad geknallt bin oder nicht, ging alles so schnell. Ich bin nur am Zittern und wie gehts den Kindern?! Das ist mir am wichtigsten. Am coolsten ist Maya, sie sitzt ganz ruhig da: “Mama, hatten wir jetzt einen Unfall?” und “Wieso ist der doofe Mann in unser Auto gefahren, das ist nicht schön!” Auf meine Frage, ob es ihr gut geht, sagt sie: “ja mir gehts gut, alles noch dran” :-D

Mattis schreit und schreit, aber Schreien ist ein gutes Zeichen. Ich hol ihn mit zitternden Händen aus dem Babysafe und mir ist schlecht so unendlich schlecht. Ich muss Sven anrufen denke ich mir, er muss kommen und die Kinder abholen. In meinem Kopf steht der Satz schon fest, was ich zu ihm sage: “Hallo Schatz, ich hatte gerade einen Unfall, mir ist jemand hinten rein gefahren. Kannst du bitte schnell vorbei kommen und die Kinder abholen? Der Unfall ist in der XXX-Straße passiert bei X und Y, da mußt du hin kommen.” Aber tatsächlich hat Sven außer “Unfall” und “du mußt schnell kommen” nichts verstanden, oh gott, wo war ich da nur? Die Polizei kam wenige Minuten später, nahm alles auf. Bald war auch Sven da und nahm die Kinder mit. Ich musste noch an der Unfallstelle bleiben und auf den Abschleppdienst warten, die anderen beiden Autos konnten zwar beschädigt, aber noch fahrtüchtig nach Hause fahren.

Mittlerweile hatte ich mich auch wieder beruhigt und so fuhr ich mit dem Abschleppdienst zu deren Geschäftsstelle mit und bekam dort auch gleich einen Leihwagen, mit dem ich dann nach Hause fahren konnte. Mein Auto ist ein Totalschaden, ich hab jetzt erstmal für 2 Wochen den Leihwagen, solange zahlt die Versicherung und dann mal schauen wie es weitergeht.

Freitag morgen wachte ich mit Nacken- und Rückenschmerzen auf. Also dachte ich mir, fahr ich doch mal zu einem meiner Chefs und lass mal drauf guggn. Hinterher brauch ich ja nicht mehr kommen, dass was weh tut. Habe ein leichtes Schleudertrauma und trage nun eine schicke Halskrause für eine Woche. Wenns in einer Woche nicht besser ist, muss ich wieder hin. Alles nicht so wild, hauptsache den Kindern ist nichts passiert!!!

Punto

RSS Trackback URL Ju | 27. September 2009 (13:17)

Mattis, Maya, Mama Ju

4 Kommentare

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  1. 1

    Puh, ja, gott sei dank ist weiter nichts passiert! Vor allem auch den Kindern! Und ich hoffe natürlich sehr, dass es deinem Genick bald wieder besser geht.
    Das ist auch einer meiner größten Alpträume, ein Unfall mit Kind im Auto…. ich glaub ich würde durchdrehen.

    Gute Besserung noch und schone dich (soweit das geht)!

  2. 2

    Kommt mir sehr bekannt vor. Nur ohne Kinder, Gott sei Dank. Das ärgerliche sind die Versicherungssachen und Streitereien um Schmerzensgeld. Hoffe es bleibt bei deinem leichten Schleudertrauma und es kommt - wie bei mir- nicht noch was nach. Aber am wichtigsten ist sicher, dass es den Kindern gut geht.

    Gute Besserung!!

  3. 3

    oje, da habt ihr aber noch mal glück gehabt!!! gut das den kindern nichts passiert ist!
    ich wünsche dir, liebe ju, ganz schnell gute besserung!!!

  4. 4

    Ach Du liebe Güte. Ich kann mir gut vorstellen, was Du für einen Schreck bekommen hast. Ich hätte wahrscheinlich so Schiss gehabt, daß ich die Kids auch erstmal hätte durchchecken lassen.
    Ich wünsch Dir ganz schnell gute Besserung.

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